Asthma und der Placebo-Effekt – Wenn Gedanken stärker sind als Chemikalien

Der Placebo-Effekt einfach erklärt

Asthma und der Placebo-Effekt - Wenn Gedanken stärker sind als Chemikalien (Joe Dispenza)
Können eigene Gedanken und die Erwartungshaltung an ein bestimmtes Ergebnis tatsächlich stärker sein als Chemikalien? Ein Placebo-Experiment mit Asthma-Patienten belegt dies.

Der Placebo-Effekt ist vereinfacht ausgedrückt nichts anderes, als die Heilung durch die Kraft der Gedanken.

 

Dr. Joe Dispenza erklärt in einem seiner Vorträge die Wirkung des Placebo-Effekts bei Asthma-Patienten, welche selbst wenn man ihnen Asthma auslösende Medikamente gibt, positive Verbesserungen vorweisen können.

 

Sind die eigenen Gedanken, sowie die Erwartungshaltung eines Menschen mächtiger als Chemikalien?

 

 

Die Versuchsanordnung des Placebo-Experiments mit Asthma-Patienten

Einer Gruppe von zwanzig Asthma-Patienten wurden zwei Medikamente verabreicht. Das erste Medikament, Isoproterenol, erweitert beim Einatmen die Bronchien, weswegen mehr Sauerstoff in die Lungen befördert wird. Das zweite Medikament, Carbachol, hat das Gegenteil zur Folge, denn es verengt die Bronchien und verringert somit den Sauerstoffzufluss in die Lunge.

 

Das interessante an dem Experiment: Was passiert, wenn man den Probanden Carbachol gibt, ihnen allerdings sagt, es wäre Isoproterenol? Aus biochemischer Sicht müssten sich bei allen Probanden die Bronchien verengen und sich somit die Atmung erschweren. So wirkt es nun mal biochemisch im Körper.

 

 

Die überraschenden Ergebnisse

Es kam jedoch zu Überraschungen. Bei 5 der Probanden erweiterten sich die Bronchien und es ließ sich eine verbesserte Atmung messen. Wie konnte das passieren? Carbachol sollte das Atmen erschweren und nicht erleichtern.

 

Die Antwort ist ganz einfach: Die Erwartungshaltung an eine Heilung veränderte das Ergebnis.

 

Die Kraft der Gedanken war also stärker, als die chemische Wirkung des Medikaments.

 

Sobald den Probanden das Medikament verabreicht wurde und sie akzeptierten und glaubten, dass es etwas anderes war, reagierte das Gehirn mit der Freisetzung der heilenden Stoffe. Die 5 Probanden machten in ihrem Körper ihre eigene Arznei. In diesem Fall waren die subjektive Erwartungshaltung und die Gedanken an Besserung stärker, als die Wirkung des Medikaments.

 

Der Glaube versetzt eben manchmal doch Berge!

 

 

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