Das falsche Gottesbild und wie es Menschen beeinflusst

Verinnerlichte Schuld und Sühnebilder - Das falsche Gottesbild

Das falsche Gottesbild und wie es Menschen beeinflusst
Unser Gottesbild ist falsch und voller Schuld & Sühnebildern

 

Die meisten Menschen haben unterbewusst ein vollkommen falsches Bild von Gott verinnerlicht, welches mit Schuld- und Sühnebildern verknüpft ist.

 

In diesem falschen Gottesbild ist Gott eine Art Wachhund oder Bestrafer, welcher Verfehlungen notiert, aufsummiert und dann irgendwann mit der großen Abrechnung daher kommt.

 

Dieses Gottesbild und die damit verbundenen Vorstellungen und Emotionen sind unvorteilhaft, wenn man eine klare Bewusstseins-Signatur ausstrahlen möchte und erfolgreich manifestieren will.

 

 

Das falsche Gottesbild vermittelt vielen Menschen bewusst und unterbewusst Schuldgefühle.

 

 

Diese wurden früher dazu benutzt Geld in Form des "Ablass" einzutreiben, wo man sich von den jeweiligen "Sünden" freikaufen konnte. Das war wohl eins der besten Geschäftsmodelle überhaupt. 

 

Man kann dies auch als moralische Erpressung beschreiben.

 

Da dieses falsche Gottesbild bei vielen Menschen unterbewusst noch in irgendeiner Form eine Rolle spielt, oftmals ohne das sie es bemerken, wird hier jetzt mal mit den Klischees aufgeräumt.

 

Ein Gottesbild, das schon näher an Gott herankommt

1. Gott wird oft als grauer alter Mann mit langem Bart dargestellt - so ähnlich wie ein Bandmitglied aus der bekannten Band ZZTop.

 

Aber man sollte Gott eher als eine Art Urquelle oder eine Art unsichtbares Kraft- oder Energiefeld betrachten. Gott ist bewusst und interagiert mit allem. 

 

Meine Bezeichnung für Gott ist omnipräsentes Gottesbewusstsein. Es deckt jeden Winkel dieser Welt ab. Es ist überall - außerhalb von uns und wohnt ebenso auch in uns selbt. 

 

 

2. Gott ist kein neugieriger Nachbar, der jeden unserer Schritte verfolgt, beobachtet, verurteilt und bestraft, wenn wir gewisse Gebote und Vorschriften nicht beachten. Das Gottesbewusstsein urteilt nicht und straft nicht. 

Jeder kann mit dem Gottesbewusstsein interagieren.
Das falsche Gottesbild schließt ebenso Interaktionen mit aus. Dies ist allerdings falsch. Jeder kann mit Gott interagieren.

 

 3. Gott bevorzugt nicht nur bestimmte Menschen. Jeder kann mit dem Gottesbewusstsein interagieren.

 

Die Nutzung dieser Urquelle steht also jedem Menschen zur Verfügung. Gott liebt alle seine Kinder, egal wieviel Schwachsinn sie auch tun.

 

4. Gott belohnt uns nicht für unser Leiden und verteilt auch keine Bonuspunkte fürs Aufopfern.

 

Wenn sich ein Mensch für einen anderen Menschen aufopfert, zieht dies meist mehrere Probleme nach sich. Insgesamt entsteht nur noch mehr Leid, welches für Jenen, welcher sich aufopfert, zumeist nicht ersichtlich ist.

 

Der Zwang "sich aufopfern zu müssen" und zu Leiden, basiert oft auf falschen Dogmen.

 

5. Gott ist jederzeit für uns da und ist niemals verärgert oder böse, wenn wir beten, um etwas bitten, oder uns "was wünschen". Man darf mit dieser Gotteskraft so viel interagieren, wie man möchte.

 

Angst davor zu haben, Gott um etwas zu bitten, oder ihn zu verärgern, ist unangebracht. Gott bzw. die Urquelle, ist jederzeit für uns da und wenn, dann interagieren wir eher zu wenig, als zu viel.

 

6. Gott antwortet uns nicht nur wenn es ihm passt, sondern andauernd. Wir interagieren dauerhaft mit dem Gottesbewusstsein. Er ist nicht schwer erreichbar oder gerade in einer Sitzung beschäftigt. Gott ist immer da. Die Urquelle steht immer und jederzeit zur Verfügung.

 

Die Botschaft von Jesus erkennen

Die Menschen veranstalten seit 2000 Jahren einen Personenkult um Jesus und verkennen die Quintessenz seiner Aussagen - nämlich die spirituellen Prinzipien, die er lehrte und auch demonstrierte. Er hat die menschen diese Prinzipien selbst anzuwenden.

 

Jesus hat die Leute nicht dazu aufgerufen ihn zu vergöttern und ein kommerzielles Spektakel aus seinem Geburtstag zu machen, sondern er forderte die Leute auf, ihm zu folgen, d.h. seine Lehren umzusetzen und selbst anzuwenden. 

 

Jesus beschreibt oft, wie wir mit dem Gottesbewusstsein interagieren können.
Jesus teilt uns in seinen vielen lehrreichen Texten und Wörtern mit, wie wir mit dem Gottesbewusstsein interagieren können.

Statt also einem falschen Gottesbild aufzuerliegen oder einen Personenkult zu betreiben, sollten wir unser Bewusstsein schärfen und versuchen die übermittelten Lehren über die Prinzipien dieser Realität zu entschlüsseln und in unser Leben einzubauen.

 

Schaut man sich Jesus Worte genauer an, so drehen sich diese sehr häufig darum, wie wir mit Gott, also dem Gottesbewusstsein, interagieren.

 

Er beschreibt oft, wie wir in Verbindung mit diesem Gottesbewusstsein treten können und nach welchen Prinzipien dies erfolgt.

 

Ein Beispiel:

 

"Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan."

(Jesus in Matthäus 7:7)

 

 

Sein Vermächtnis besteht also eher darin, ein inspirierendes Vorbild zu sein und uns aufzuzeigen, wie wir Menschen mit diesem Gottesbewusstsein interagieren können, um zu unserem Wahren Selbst zu finden, sowie unser volles Potential zu entfalten.

 

Er konnte das Wasser teilen, weil er die "Gesetzmäßigkeiten" entschlüsselt und angewendet hat.

 

Er hatte ein offenes Herz und einen 100-prozentigen Glauben. Er hat ein Bewusstseins-Level erreicht, welches ihm ermöglichte,  in Leichtigkeit mit Gott zu interagieren.

 

Jesus war einer jener seltenen Meister, welche mit dem Gottesbewusstsein in Resonanz gegangen sind und damit Dinge tun konnte, welche man nur "Gott" zuschreiben würde. Er war sozusagen ein Meister der Manifestation.

 

 

Gott ist eine verspielte Kraft - ein positives Gottesbild

Gott ist eine verspielte, kreative, wohlwollende, schöpferische Kraft, welche einem Kind ähnelt.
Das wahrhaftige Gottesbild hat nichts mit dem Bild des "bestrafenden Gottes" zu tun.

Gott ist eine verspielte, kreative, wohlwollende, schöpferische Kraft, welche man am Ehesten, mit einem Kind vergleichen kann.

 

Manchmal spürt man dies auch selbst, wenn man in einem Hobby versunken ist - beispielsweise in der Musik oder beim Malen. Wir gehen automatisch nach Innen und kommen mit der Zeit immer mehr in den Fluss (Flow), weil wir, je länger wir uns in diesem Zustand befinden, immer mehr mit dieser verspielten, kreativen, schöpferischen Kraft in Resonanz gehen.

 

Ein Effekt davon: Wir vergessen die Zeit und alles läuft wie am Schnürchen.

 

Gott aka die Urquelle aka das omnipräsente Gottesbewusstsein aka das unsichtbare energetische Kraftfeld aka das Universum aka das Quantenfeld, sollte man nicht als Objekt fanatischer religiöser Verehrung betrachten (wie es uns die Kirche eintrichtern will), sondern als energetische Urquelle, die immer für uns da ist, gerne mit uns zusammenarbeitet und demzufolge unser Bestes will.

 

Das falsche Gottesbild eines jederzeit bestrafenden Gottes könnte nicht weiter entfernt sein, von der Wirklichkeit. Aus der Sicht Gottes sind wir spirituell gesehen Babys, welche gerade erst aufwachsen und viele Erfahrungen sammeln. Da sind Fehler ganz natürlich und menschlich.

 

Meines Erachtens greift das Gottesbewusstsein nur beim absolut purem Bösen mit "Bestrafungen ein" - bei schlimmsten Verbrechern - aber unter diese Kategorie fallen keine "normalen Menschen" mit ihren Verfehlungen des Alltags, ihren nicht erkannten Ego-Mustern und unbewussten Automatismen etc.

 

Gott ist eine verspielte, kreative, wohlwollende, schöpferische Kraft. Dies ist das Gottesbild, welches man im Hinterkopf behalten sollte.

 

PS

Dieser Artikel wurde im Februar 2021 aktualisiert. 

 

PPS

Am Ende des Artikels, kam an einem bisher düsteren, bewölkten Tag die Sonne heraus und leuchtete mir prall ins Gesicht.

 

Schöne Synchronizität. Ich sehe das als Botschaft des Gottesbewusstseins, dass ich mit meinem nach Jahren des Beobachtens, konkretisierten Bildes, bezüglich des falschen Gottesbildes und dem wahren Wesen von Gott, goldrichtig liege. 


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