Was sind Affirmationen?

Affirmationen einfach erklärt

Was sind Affirmationen?
Was sind Affirmationen? Was muss man alles beachten?

Affirmationen (lateinisch für bejahen, beglaubigen, bekräftigen) sind kurze und positiv formulierte Sätze, welche man regelmäßig wiederholt, um bestimmte Glaubenssätze oder Verhaltensmuster einzutrainieren.

 

Merkmale der Affirmation sind die positive Selbstbekräftigung eines Ziels und das Mittel der Wiederholung.

 

Affirmationen können beispielsweise dafür genutzt werden, um sich neue Ansichten, Verhaltensweisen oder Überzeugungen anzueignen.

 

Die Wirkung von Affirmationen an sich, ist meines Erachtens relativ gering.

 

Die Wirkung kann allerdings um ein Vielfaches verstärkt werden durch zusätzliche Komponenten – mehr dazu später.

 

Ich erläutere erstmal, weshalb ich die Wirkung als gering einschätze.

 

Die Wirkung von Affirmationen ist gering

Man kann eine Affirmation wie beispielsweise „Ich bin gesund“ oder „Ich bin erfolgreich“ 10 Mal hintereinander aufsagen und dennoch wird sich nicht großartig etwas ändern.

 

Warum?

 

Weil das Unterbewusstsein und die unterbewussten (negativen) Glaubenssätze 100 Mal stärker sind, als die Affirmation an sich.

 

Dies führt dazu, dass du die Affirmation nicht glaubst. Du liest sie zwar vor, aber lehnst sie innerlich ab und identifizierst sie quasi als Lüge oder Unwahrheit.

 

Wenn du also von einem Blatt abliest „Ich bin erfolgreich“, aber du in deinem Unterbewusstsein verankert hast, dass du nicht erfolgreich bist, werden die Glaubenssätze deines Unterbewusstseins immer gewinnen.

 

Indem Fall wird die Affirmation keine Wirkung haben.

 

Der Akt des „Ablesens“ bzw. „Aufsagens“ an sich hat kaum Power hinter sich.

 

Stärker als Affirmationen

Man kann Affirmationen als eine Art Grundstein verwenden – als Absicht oder Ziel.

 

Dennoch fehlt hier auf energetischer Ebene noch sehr viel.

 

Was Affirmationen fehlt:

  • die Einbeziehung aller Sinne
  • die Einbeziehung der Gefühlskomponente
  • die Einbeziehung der Vorstellungskraft

Ohne die Einbeziehung von Gefühlen und der Vorstellungskraft, sind Affirmationen relativ kraftlos und vergleichbar mit einer leeren Hülle.

 

Man sollte also bei Affirmationen immer die Vorstellungskraft und Gefühlskomponente, sowie alle anderen Sinne miteinbauen – allerdings handelt es sich dann nicht mehr wirklich um eine Affirmation.

 

Affirmationen sollten täglich wiederholt werden

Affirmationen können einen Nutzen haben – unter bestimmten Bedingungen.

 

Dieser Nutzen tritt aber nur ein, wenn man die Affirmationen durch die anderen Komponenten aufpäppelt und darüber hinaus regelmäßig wiederholt.

 

Wenn man wie bereits erwähnt, die anderen Komponenten miteinbaut – Stichwort mentale Vergegenwärtigung (alle Sinne + Gefühlskomponente) und die Vorstellungskraft – dann kann dadurch das Unterbewusstsein umprogrammiert werden.

 

Dies dauert bei regelmäßiger Anwendung ungefähr 21-30 Tage. Während dieser Zeit bilden sich neue positive Nervenverbindungen und die alten negativen Nervenverbindungen schrumpfen. 

 

Was muss man beim Formulieren von Affirmationen beachten?

Die Affirmationen müssen positiv formuliert sein.

 

Die Affirmationen dürfen keine Verneinungen enthalten.

 

 (Falsch: Ich bin nicht mehr ängstlich. - Richtig: Ich bin selbstbewusster.)

 

 

Die Affirmationen müssen in der Gegenwartsform formuliert sein und nicht in der Zukunfts- oder Vergangenheitsform.

 

 (Falsch: Ich werde gesund. – Richtig: Ich bin gesund.)

 

 

Und wie bereits erwähnt:

 

Man sollte die Affirmationen fühlen und gleichfalls alle anderen Sinne miteinbauen.

 

Ebenso sollte man die Vorstellungskraft benutzen, um es möglichst real zu gestalten. Je positiver und realer es sich anfühlt, desto besser ist die Wirkung. 

 

In welcher Form sollte man die Affirmationen wiederholen?

Man kann Affirmationen Lesen, Denken (innerlich sagen), laut aussprechen oder anhören.

 

Am besten ist es sie auszusprechen, da wir hier mehr Sinne einbauen, als beispielsweise beim Anhören.

 

Beispiele für Affirmationen:

  • Ich bin von Tag zu Tag immer selbstbewusster.

  • Ich habe immer größere Erfolge auf allen Ebenen.

  • Ich bin ein Glücks-Magnet und ziehe positive Erlebnisse in mein Leben.

  • Ich habe einen erholsamen Schlaf und bin voll regeneriert. 

 

Zusammenfassung

Das plumpe Aufsagen von Affirmationen bringt kaum etwas, da die Glaubenssätze des Unterbewusstseins immer stärker sind und den Ton angeben.

 

Füllen wir unsere Affirmationen jedoch mit Leben, indem wir unsere Vorstellungskraft und die mentale Vergegenwärtigung (alle Sinne + Gefühlskomponente) miteinbauen, inklusive regelmäßiger Wiederholung (mindestens 30 Tage) wird es zu einem kraftvollen Werkzeug, mit dem man unvorteilhafte Glaubenssätze des Unterbewusstseins umprogrammieren kann.

 

Allerdings handelt es sich dann nicht mehr wirklich um eine Affirmation, aber das ist ja zweitranging.


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