Zen-Meister Weisheiten & der Tod des Alten Selbst ist der Beginn des Neuen Selbst

Zen-Meister Weisheiten - Die überlaufende Tasse

Zen-Meister Weisheiten & Der Tod des Alten Selbst ist der Beginn des Neuen Selbst
Eine Zen-Meister Weisheit und was sie mit der Transformation vom Alten Selbst in das Neue Selbst auf sich hat

Es war einmal ein weiser Zen-Meister.

 

Die Leute reisten von weit her an, um seine Hilfe auf dem Weg zur Erleuchtung zu bekommen.

 

An einem Tag bat ein neuer Schüler den Meister um Rat. Es war ein gebildeter Mann. Er wollte „Zen“ lernen.

 

Der Schüler war voll von eigenen Meinungen, Konzepten und Erkenntnissen.

 

Er unterbrach den Zen-Meister immer wieder um ihm seine eigenen Ansichten zu erzählen. Er hörte dem Meister nicht zu.

 

Daraufhin schlug der Meister vor, mit dem Schüler einen Tee zu trinken.

 

 

Ist deine Teetasse voll oder leer?
Wenn unsere "Teetasse" voll ist, dann ist kein Platz für Veränderung da.

Er schenkte seinem Gast also eine Tasse Tee ein.

 

Als die Tasse gefüllt war, goss der Meister weiter, bis der Tee auf den Tisch und schließlich auf das Gewand seines Schülers floss.

 

Der Schüler rief „Stopp! Die Tasse ist schon voll. Kannst du nicht sehen?“

 

„Genau“ meinte der Zen-Meister mit einem Lächeln.

 

„Du bist wie diese Tasse – voll mit Ansichten und Konzepten, so dass nichts mehr hineinpasst. Komm mit einer leeren Tasse zu mir zurück.“

 

Diese Geschichte ist deswegen so gut, weil sie uns bildlich daran erinnert, dass wir geduldig und offen für Neues sein müssen. Wir müssen ebenso bereit sein uns zu ändern.

 

In der Theorie ist dies einfach, aber in der Praxis schwer.

 

Je älter wir werden, desto gefüllter sind unsere "Tassen" mit Ansichten, Konzepten und Glaubenssätzen. 

 

Aber es geht nicht nur darum offen für Neues zu sein. Es geht weit darüber hinaus.

Wie bei der Raupe, welche zum Schmetterling wird

Um mehr des eigenen Potentials zu entfalten oder um wirklich aufzusteigen, muss man bereit sein, das gesamte bisherige Weltbild, den eigenen Status und die eigene Identität über Bord zu werfen.

 

Damit ist gemeint, dass man nicht nur ein bisschen offen sein muss – also nicht nur zu 10-20%.

 

Sondern damit ist gemeint, dass man komplett offen für Neues sein muss. Das heißt, dass man bereit sein muss 180-Grad-Wendungen einzulegen.

 

Man kann es auch anders formulieren:

 

Das alte Selbst muss „sterben“, damit das neue höhere Selbst entstehen kann.

Wie bei der Raupe, welche zum Schmetterling wird.

 

 

Das alte Selbst muss sterben, damit das neue Höhere Selbst entstehen kann.
Das alte Selbst stirbt immer wieder bei einer Entwicklung. Nur bei Stagnation bleibt das alte Selbst auf Ewigkeit erhalten.

Dieses Konzept lässt sich im Buddhismus und ebenso in der Bibel finden.

 

Das alte Selbst stirbt immer wieder und das neue Selbst wird dadurch immer wieder neu geboren. Es ist ein lebenslanger Prozess.

 

Für viele Menschen ist dies jedoch ein sehr unangenehmer Prozess.

 

Deswegen bleiben viele Menschen lieber im Raupen-Stadium und weichen nicht einen Zentimeter von ihren bisherigen Ansichten ab.

 

Sie bleiben dadurch konstant in ihrer alten Version gefangen.

 

Nennen wir es mal Version 1.0 – die Version voller negativer Glaubenssätze und Dogmen.

 

Sie lassen vielleicht minimale Veränderungen zu, so dass ein Upgrade zu Version 1.02 oder Version 1.12 erfolgt.

 

Aber sie werden durch ihre Verschlossenheit nie zur viel besseren Version 5.0 kommen.

 

 

Sie werden sich so nie bewusstseins-technisch weiterentwickeln können, weil sie:

  1. Nicht offen sind Neues zu lernen und...
  2. nicht dazu bereit sind, bisher Gelerntes komplett über Bord zu werfen.

 

Dadurch bleiben sie unter ihren Möglichkeiten. Sie werden stagnieren.

 

Aber warum ist dies so? Warum bleiben Menschen lieber in ihrem Alten Selbst?

 

Insbesondere aus 2 Gründen:

 

Die Angst vor dem Unbekannten und das Ego

1. Die Angst vor dem Unbekannten

Menschen sind so gestrickt, dass sie lieber am Bekannten festhalten, selbst wenn dies überwiegend schlecht für sie ist.

 

Dies ist einer der Gründe, warum manche Menschen in Jobs verharren, welche sie mental oder physisch kaputt machen. Oder warum Menschen in Beziehungen oder einem Freundeskreis verharren, obwohl sie innerlich spüren, dass dies schlecht für sie ist. Oder warum Menschen bestimmte negative Routinen oder ein absurdes Verhalten an den Tag legen…

 

Sie sind vertraut mit dem Bekannten. Die Angst vor Veränderung ist riesengroß. Ebenso kommt das „Worst-Case-Szenario“ Hirngespinst als „innere Drohung“ immer wieder auf. „Es könnte ja noch schlimmer kommen, deswegen bleibe ich lieber hier…“

 

 

2. Das Ego klammert sich an das Bisherige und Alte

Das Ego klammert sich an das Bisherige. Es klammert sich an das Bekannte. Es klammert sich an das Selbstbild, das man sich aufgebaut hat und welches sich verfestigt hat.

 

Es klammert sich an die eigene Identität, den eigenen Status und alle Glaubenssätze und Dogmen die man seit Jahren oder Jahrzehnten in sich trägt.

 

Abweichungen von der bisherigen Programmierung werden vom Ego hart bestraft in Form von schlechten oder negativen Gefühlen und Gedanken.

 

Das Ego rebelliert gegen das Neue.

 

Es wird alles dafür tun, um uns da zu halten, wo wir sind.

 

Eine große Veränderung beispielsweise im eigenen Weltbild oder den eigenen Glaubenssätzen, sieht das Ego als eine Form des Todes an. Und in der Tat ist es ein „kleiner Tod“ den wir sterben, denn wir werden zu etwas Neuem geboren.

 

Aber das Ego will nicht das wir „sterben“, deswegen wird es uns abhalten uns zu verändern.

 

Ein Beispiel wie das Ego agiert

Das Ego wird dich mit negativen Gefühlen bombardieren, damit du bleibst, wo du bist.
Das Ego ist die größte Hürde der Veränderung.

Stell dir Folgendes vor:

 

Du hast vor ein paar Jahrzehnten Physik studiert. Du hast haufenweise Abschlüsse und sogar Bücher veröffentlicht. Du bist ein angesehener Professor.

 

Und dann kommt Jemand mit einer neuen Physik-Theorie oder einem neuen Realitäts-Modell daher.

 

Alles spricht dafür, dass das neue Realitäts-Modell die Wirklichkeit viel genauer und exakter widerspiegelt, als dein altes Modell.

 

Das neue Modell ist viel logischer und hat sich bei Experimenten und in der Praxis bewährt, steht aber im krassen Gegensatz zu dem Modell, was du bisher für wahr hieltest.

 

Wie wirst du darauf reagieren?

 

Ich kann es dir sagen: Du wirst es innerlich nicht ertragen können.

 

Aber es bist nicht du – es ist dein Ego.

Dein Ego wird mächtig rebellieren, das Neue zu akzeptieren.

 

Denn wenn du das neue Modell akzeptieren würdest, würde deine gesamte bisher aufgebaute Identität in sich zusammenstürzen. Eine Art Weltuntergang würde eintreten.

 

Du müsstest dir eingestehen, dass dein Physik-Modell, was du seit 30 Jahren lehrst und über welches du Bücher geschrieben hast, letztendlich doch falsch war.

 

Dein Ego wird rebellieren ohne Ende, denn deine gesamte Persönlichkeit und dein Leben ist auf diesem falschen Realitäts-Modell aufgebaut. Alle deine Titel, dein Status und viele deiner Freundschaften sind eng mit deinem alten Physik-Modell verknüpft.

 

Für dich würde eine Welt zerbrechen und weil dies so schmerzhaft ist, wird dein Ego dir sagen, dass dieses neue Physik-Modell nicht stimmt.

 

Das Ego will dein altes Selbst erhalten und dich somit vor dem „Tod“ schützen.

 

Dies ist der einfachste Weg, aber gleichzeitig ist es auch der Weg des inneren Selbstbetrugs und der spirituellen Stagnation. Darüber hinaus hat es auch unterbewusste negative Auswirkungen auf das innere Gemüt, da man tief im Inneren weiß, dass man eigentlich einen Cut machen sollte, bzw. eine 180 Grad Wendung einlegen sollte. 

 

Dein Ego wird Gefühle der Wut in dich hinein pumpen, damit du bleibst wo du bist. Es wird alles attackieren, was dein bisheriges Selbstbild und deine aufgebaute Identität in Frage stellt oder angreift.

 

Das Ego wird dafür sorgen, dass du dich selbst betrügst, um deinen Status, deine Identität und dein Weltbild aufrecht zu erhalten.

 

In diesem Fall ist man ein Sklave des Egos. Das Ego überdeckt den wahrhaftigen Teil in dir, welcher sich verändern will, aber gegen das große Ego nicht ankommt.

 

Viele Leute bleiben leider ein Leben lang Sklave ihres Egos.

 

Dies bedeutet, dass sie auf Version 1.02 stehen bleiben und nicht auf Version 5.0 aufsteigen werden.

 

Das Ego im Griff haben, um festgefahrene Glaubenssätze zu ändern

Will man festgefahrene negative Glaubenssätze oder Verhaltensweisen ändern, wird das Ego ebenso eingreifen.

 

Hast du beispielsweise selbstlimitierende Glaubenssätze in dir verankert, welche dir sagen, dass du XYZ nicht verdienst oder dass du immer das Opfer bist, und du willst diese Glaubenssätze ändern, wird das Ego reagieren.

 

Das Ego wird dir Zweifel einreden, damit du in der Opferrolle bleibst – denn dort ist es „sicher“ und bequem für dich. Es wird gewisse negative Gefühle in dir aufkommen lassen, damit du erst garnicht auf die Idee kommst, die Veränderung durchzuziehen.

 

Das unbekannte Neue stellt laut dem Ego eine „Gefahr“ für dich dar, deswegen will das Ego dich davor beschützen.

 

In der gemütlichen, sicheren Opferrolle kann man die Verantwortung auf Andere schieben, somit kann man immer passiv bleiben und Anderen die Schuld geben. Man muss dadurch nie in die „herausfordernde“ Eigenverantwortung kommen. Eigenverantwortung deutet das Ego ebenso als „Gefahr“.

 

Das Ego kann ebenso nicht ertragen, falsch gelegen zu haben. Es möchte die bisherigen Glaubenssätze schützen. Dies ist eine weitere Facette des Egos, aber es gibt noch viel mehr…

 

Lieber eine 180 Grad–Wendung einlegen und das Alte Selbst loslassen

Um sich weiterzuentwickeln, muss man bereit sein 180-Grad Wendungen einzulegen.
Man muss bereit sein eine 180-Grad Wende zu machen.

Weiterentwicklung kann nur erfolgen, wenn man es zulässt.

 

Man muss bereit für Neues sein und man muss bereit sein, 180-Grad-Wendungen einzulegen.

Man muss bereit sein, sich einzugestehen, dass man falsch lag.

 

Man muss bereit sein, alles über Bord zu werfen, was man bisher geglaubt hat oder für real hielt.

 

Man sollte im Hinterkopf behalten, dass das Ego alles Mögliche unternehmen wird, um unsere Weiterentwicklung zu sabotieren.

 

Dies tut das Ego allerdings nur, da es „Gefahren“ im Unbekannten sieht und es uns eigentlich nur schützen möchte.

 

Das Ego ist ein Überlebenswerkzeug und dient eigentlich nur unserem Schutz, in (kurzzeitigen) Situationen, wo es ums Überleben geht. Allerdings kontrolliert das Ego die meisten Menschen dauerhaft.

 

Das Ego wird uns mit negativen Gefühlen bombardieren und uns Hirngespenste in den Geist legen, denn das Ego will das Alte Selbst erhalten – um jeden Preis.

 

Das Ego wird immer intervenieren, wenn es um Veränderung geht.

Dies sollte man auf dem Schirm haben.

 

Es liegt an Jedem selbst zu entscheiden, ob er aufsteigen will oder nicht.

 

Aber wenn wir zum Schmetterling werden wollen, müssen wir in die Eigenverantwortung kommen und bereit sein unsere ganze Existenz zu ändern.

 

Mental, physisch, biologisch, chemisch, energetisch, emotional…

 

Der Tod des alten Selbst, ist immer die Geburt des neuen Selbst.

Wie die Raupe, die zum Schmetterling wird.

 

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