Synchronizität – Eine Vision im Kopf wird Realität. (Carl Jung)

Synchronizität kurz erklärt

Der Psychoanalytiker Carl Gustav Jung (1875-1961) prägte den Begriff Synchronizität. Dabei handelt es sich um ein Ereignis, was sich zunächst im Inneren des Menschen abspielt und danach in der äußeren physischen Welt Realität wird.

 

Einfach ausgedrückt: Es findet eine Art Spiegelung der Innenwelt in die Außenwelt statt. Die Vision im Geist wird zu einem äußeren physischen Ereignis.

 

 

Die Geschichte der rationalen jungen Patientin und dem goldenen Scarabäus

Synchronizität Eine Vision wird Realität (Carl Jung)
Synchronizität: Die Spiegelung der Innenwelt in die Außenwelt

„Eine junge Patientin hatte in einem entscheidenden Moment ihrer Behandlung einen Traum, in welchem sie einen goldenen Skarabäus zum Geschenk erhielt. Ich saß, während sie mir den Traum erzählte, mit dem Rücken gegen das geschlossene Fenster.

 

Plötzlich hörte ich hinter mir ein Geräusch, wie wenn etwas leise an das Fenster klopfte. Ich drehte mich um und sah, dass ein fliegendes Insekt von außen gegen das Fenster stieß. Ich öffnete das Fenster und fing das Tier im Fluge.

 

Es war die nächste Analogie zu einem goldenen Skarabäus, welche unsere Breiten aufzubringen vermochten, nämlich ein Scarabaeide (Blatthornkäfer), Cetonia aurata, der gemeine Rosenkäfer, der sich offenbar veranlasst gefühlt hatte, entgegen seinen sonstigen Gewohnheiten in ein dunkles Zimmer gerade in diesem Moment einzudringen.“ (C.G Jung)

 

 

Eigenschaften von Synchronizitäten

- sie kommen unvorhersehbar

 

- sie hinterlassen einen tiefen emotionalen Eindruck

 

- sie haben eine symbolische Bedeutung

 

- sie ereignen sich oft an Wendepunkten im Leben

 

- sie kommen mit einer gewissen Verzögerung

 

- sie kommen in Form von Boten/Vermittlern (z.B. Personen, Telefon, E-Mail, Brief, technische Medien, Zahlen, Symbole

 

- sie können komplexe Muster bilden

 

 

Synchronizitäten wahrnehmen durch bewusst sein

Bis du dem Unbewussten bewusst wirst, wird es dein Leben steuern und du wirst es Schicksal nennen. Carl Jung
Zitat: Bis du dem Unbewussten bewusst wirst, wird es dein Leben steuern und du wirst es Schicksal nennen. (Carl Jung)

Für mich persönlich gesehen, ist das Konzept der Synchronizität von Carl Jung einfach nur eine Umschreibung des universellen Mechanismus dieser Realität.

 

Alles, worauf wir uns verstärkt fokussieren und was wir in unserer Vorstellungskraft halten, wird in die Realität manifestiert. Und auf dem Weg dahin werden uns gerne mal Zeichen gegeben. Um diese Zeichen erkennen zu können, muss man sich allerdings in einem bewussten Zustand befinden.

 

Die Zahlennummer 11:11 ist eine bekannte synchronistische Zahlenfolge. Es gibt noch viele andere Zahlenfolgen und Symbole. Man kann auch seine eigenen Zahlen und Symbole haben, die einem den Weg weisen. Man muss allerdings wirklich bewusst sein, sonst entgehen einem diese Hinweise.

 

 

Zitate von Carl G. Jung

Wer nach außen schaut, träumt. Wer nach innen schaut, erwacht.

 

Alles was uns an anderen missfällt, kann uns zu besserer Selbsterkenntnis führen.

 

Wir sehen Farben, aber keine Wellenlängen.

 

Es hängt alles davon ab, wie wir die Dinge sehen, und nicht davon, wie sie sind.

 

Das Treffen zweier Persönlichkeiten ist wie der Kontakt zweier chemischer Substanzen: Wenn es eine Reaktion gibt, werden beide transformiert.

 

Die Empfindung stellt fest, was tatsächlich vorhanden ist. Das Denken ermöglicht uns zu erkennen, was das Vorhandene bedeutet, das Gefühl, was es wert ist, und die Intuition schließlich weist auf die Möglichkeiten des Woher und Wohin, die im gegenwärtig Vorhandenen liegen.

 

Bis du dem Unbewussten bewusst wirst, wird es dein Leben steuern und du wirst es Schicksal nennen.

 

Ich bin nicht das, was mir passiert ist. Ich bin das, was ich entscheide zu werden.

 

Deine Visionen werden klarer, wenn du in dein eigenes Herz hinein siehst. Wer nach außen sieht, träumt. Wer nach innen schaut, erwacht.

 

Menschen werden alles tun, egal wie absurd es sein mag, um ihrer eigenen Seele nicht ins Angesicht sehen zu müssen.

 

Das Unbewusste ist gewissermaßen der Mutterboden, aus dem Bewusstsein wächst.

 

Wogegen du dich wehrst, bleibt bestehen.

 

Heute wird die ganze Wirklichkeit durch Wörter ersetzt.


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